Alt Tellin ist überall! Der 6-Punkte-Plan zum Ausstieg aus der Massentierhaltung:

In Europas größter Schweinezucht „Alt Tellin“ starben dieses Jahr über 50.000 Tiere qualvoll in den Flammen! Unser Bundesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Robert Gabel, legt nun einen 6-Punkte-Plan vor, um das kriminelle System der Massentierhaltung endlich zu beenden:

  1. SOFORTMAßNAHME noch dieses Jahr: Bestandsobergrenzen einführen, die Massentierhaltung verbieten, indem jegliche aktuell nach Immissionschutzrecht zu genehmigende Tierhaltungsanlagen nicht mehr genehmigungsfähig sind und eine Flächenbindung von 1,5 sogenannter „Großvieheinheiten“ pro Hektar gilt.
  2. SOFORTMAßNAHME noch dieses Jahr: Umsatzsteuerreduzierung für pflanzliche Lebensmittel auf 4 % und auf ökologisch angebaute sowie regional/fair produzierte, pflanzliche Lebensmittel auf 2 %, Finanzierung über Erhöhung der Umsatzsteuer für Fleischprodukte.
  3. SOFORTMAßNAHME noch dieses Jahr: Für alle bestehenden und genehmigungsfähigen Tierhaltungsanlagen muss der Tierbestand in den kommenden Monaten durch Reduktion der Zucht auf ein Viertel reduziert werden, der Brandschutz verpflichtend so geändert werden, dass leicht entzündliches Baumaterial und brandgefährliche Bauweisen verboten sind, Tiere im Brandfall nachweisbar gerettet werden können.
  4. SOFORTMAßNAHME noch dieses Jahr: Kastenstand, Anbindehaltung, lange Tiertransporte, Tötung männlicher Küken, Amputationen und sämtliche anderen dem grundgesetzlich verankerten Tierschutz zuwider laufende Praktiken sind sofort und ausnahmslos zu verbieten.
  5. AUSSTEIGERPROGRAMME für Landwirt:innen: Wer auf pflanzliche Landwirtschaft umsteigt, muss sich auf die Unterstützung unserer Gesellschaft verlassen können und wer mehr ökologische Maßnahmen als gesetzlich vorgesehen einhält, muss ganz besonders unterstützt werden.
  6. PERSPEKTIVE einer tierleidfreien Landwirtschaft: Die Bundesregierung und die Bundesländer müssen zusammen mit der EU einen verbindlichen Ausstiegsplan aus der aktuell bestehenden unethischen und klimaschädlichen Tierhaltung vorlegen, insbesondere auch damit Artensterben, Regenwaldrodung, Pandemierisiken, Boden- und Gewässerschäden endlich gestoppt werden

Der Brand von Alt Tellin ging durch viele Medien. Aber in der Tagesschau oder in der heute-Sendung wurde kein Wort darüber verloren. Auch der Fakt, dass es jeden Tag rund 6 Stallbrände allein in Deutschland gibt, ist weitestgehend unbekannt.

Bundesagrarministerin Klöckner verschläft und verschleppt wichtige Tierschutzmaßnahmen, obwohl Gerichte seit vielen Jahren darauf hinweisen und obwohl der Tierschutz grundgesetzlicher Auftrag für die Ministerin ist. Sie kündigt vieles an auf Pressekonferenzen, aber in der Praxis kommt bislang wenig bis nichts an!

Robert Gabel ist einer der Bundesvorsitzenden der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – kurz Tierschutzpartei – und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl in MeckPomm. Neben Tier- und Artenschutz sind dem Politikwissenschaftler und Kommunalpolitiker Menschenrechte sowie der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus besonders wichtige Anliegen.

Robert Gabel zur Bundestagswahl: „Noch nie war es so wichtig wie jetzt, den Stimmlosen eine Stimme zu geben. Die etablierten Parteien versagen skandalös beim Tierschutz und brauchen dringend einen Denkzettel, um zur Vernunft zu kommen. Das geht nicht, wenn man die großen Parteien wählt, da dies nur eine Bestätigung ihres Irrwegs wäre.

Nie wieder Stimmen verschenken an die Tierqual-Lobbyisten! Der so dringend notwendige Politikwechsel geht nur mit einem guten Wahlergebnis für die Tierschutzpartei!“

Robert Gabel: Spitzenkandidat und Direktkandidatur zur Bundestagswahl 2021 in Mecklenburg-Vorpommern

Robert Gabel ist einer der drei Bundesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die kurz als „Tierschutzpartei“ bekannt ist. Er kandidiert zur Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis „Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I“ und als Spitzenkandidat auf der Landesliste.

Der Politikwissenschaftler ist in Greifswald geboren und neben Stationen in Berlin und München lebte er durchgehend in seiner vorpommerschen Heimat. Er liebt an der Ostsee-Stadt, dass sie eine spannende geografische Schnittstelle zwischen West-, Ost- und Nordeuropa ist. Interkulturalität und globale Verständigung liegen ihm auch grundsätzlich sehr am Herzen.

Im Jahr 2013 fiel ihm das Grundsatzprogramm der Partei Mensch Umwelt Tierschutz auf und er beschloss, ihr im anstehenden Wahlkampf zu helfen. Da es aber keinen Landesverband damals gab, war die beste Hilfe die Gründung eines Landesverbands. So entschloss er sich, aktives Mitglied zu werden. 2014 wurde er Landesvorsitzender, 2017 Bundesvorsitzender der Partei.

Robert Gabel kämpft insbesondere für die Abschaffung der Massentierhaltung und für den Stopp des fatalen Artensterbens. Hierfür bedarf es seiner Überzeugung nach tiefgreifender Reformen in der Agrarpolitik und einer Neuausrichtung ethischer Grundlagen. Zudem setzt er sich für eine sozial ausgerichtete Klimapolitik ein, die von der Landwirtschaft über den Verkehr bis zur Energie und den Mooren alle notwendigen Bereiche umfasst.

Mitgefühl soll das neue Leitmotiv politischer Entscheidungen werden, also die Frage danach, ob ein Handeln Leid für Lebewesen erzeugt, die politisch keine (ausreichende) Stimme haben. Dies betrifft beispielsweise Menschen im globalen Süden, Menschen kommender Generationen, aber auch Menschen, die wirtschaftlich und politisch kein Gehör finden. Und eben die Tiere.

Mittlerweile gibt es bei Landwirbeltieren weit mehr sogenannte „Nutz“tiere als Wildtiere. So gibt es beispielsweise mehr für menschliche Zwecke gehaltene Hühner auf der Welt als alle anderen Vögel zusammen gerechnet! Sowohl Haustiere, als auch „Nutz“tiere und Wildtiere haben keine Lobby, weshalb es wichtig ist, dass die Tierschutzpartei immer wieder tierschutzpolitische Forderungen einbringt.

Gerade die Coronapandemie, aber auch Schweine- und Vogelgrippe, haben aufgezeigt, dass das Zusammenleben mit den Tieren auf diesem Planeten anders ausgerichtet werden muss. Die Kraftanstrengungen und Lehren der Coronazeit gilt es nun auf das Bekämpfen von kommenden Pandemien, auf den Klimawandel und das Artensterben sachgerecht und zugleich sozial ausgewogen zu übertragen.

Zudem befasst sich Robert Gabel mit Ansätzen, wie man Rassismus und Antisemitismus eindämmen kann. Der anhaltende Rechtsruck in der Gesellschaft, aber auch in einigen Sicherheitsbehörden, bereitet ihm Sorgen und verlangt nach Aufklärung. Aufklärung der verdeckten rechten Strukturen, aber auch Aufklärung darüber, was an rechtspopulistischen und verschwörungsideologischen Tendenzen gefährlich ist.

In Greifswald hat die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ebenfalls eine Reihe politischer Erfolge durchsetzen können. So wurden die bereits im Landtagswahlprogramm 2016 geforderten Kriterien zur Verpachtung von Agrarflächen umgesetzt. Dadurch müssen die Pestizidmenge auf den gepachteten Flächen reduziert und weitere Maßnahmen für Biodiversität umgesetzt werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wurde 1993 als erste Tierschutzpartei der Welt gegründet und setzt sich seitdem für soziale Gerechtigkeit, konsequenten Umweltschutz und das Etablieren von Tierrechten ein. Mittlerweile gibt es in über 30 Ländern Tierschutzparteien, die sich auch regelmäßig treffen und ihre Arbeit koordinieren. In Europa ist der Zusammenschluss „Animal Politics EU“ das organisatorische Dach der Tierschutzparteien.
Aus der außerparlamentarischen Opposition heraus konnte die Tierschutzpartei, vereint mit vielen NGOs und weiteren politischen Kräften, bereits einige Fortschritte im Tierschutz forcieren. So etwa das Ende des massenhaften Tötens männlicher Küken in Deutschland oder das Ende der Käfighaltung in der Europäischen Union. Letzteres gelang durch die jahrelange Arbeit der „Animal Politics EU“, bis vor einigen Tagen die Forderung im EU-Parlament angenommen und die Kommission nun konkrete Schritte zur Umsetzung vorlegen muss.
Trotz der politischen Erfolge und dem Trend zu pflanzlicher Ernährung in letzter Zeit hat sich das Tierleid jedoch nicht reduziert, sondern stagniert auf einem unerträglich hohen Maße durch Exportzuwächse und automatisierten Techniken in Zucht und Schlachtung. Fehlbetäubungen, schwerste Krankheiten, quälerische Langstreckentransporte und unzumutbare Haltungsbedingungen nehmen in absoluten Zahlen leider weiter zu.

Für sein Bundesland fordert Robert Gabel insbesondere, dass es nie wieder solche Großanlagen wie in Alt Tellin geben darf. Am Standort der abgebrannten Anlage sieht er als beste Option die Einrichtung einer Streuobstwiese und eine Informationstafel zum Gedenken an die über 50.000 erstickten und verbrannten Tiere. Weitere Themen zur Landtagswahl sind hier zu finden.

Die Themen Tierschutz, konsequenter Umweltschutz und umfassende Menschenrechte sind in der aktuellen Regierung und bei allen Oppositionsparteien nicht stark genug vertreten. Damit bei diesen wichtigen Themenfeldern umgedacht wird, muss die Tierschutzpartei mit einem guten Ergebnis abschneiden. Nur so kann der Druck auf die großen Parteien erhöht werden, möglichst viele Forderungen der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ zu übernehmen. Ansonsten ginge es weiter mit tierquälerischer Massentierhaltung, Ackergiften und Artensterben, Klimawandel und globaler Ausbeutung von Ressourcen, Tieren und Menschen sowie Kinder- und Altersarmut.

Das deutlichste Signal an Politik und Wirtschaft, dass endlich Mitgefühl mit allen Lebewesen das Leitmotiv aller gesellschaftlichen Entscheidungen sein muss: Tierschutzpartei wählen!

C wie Catastrophe – wenn 57.000 Tode zum Conzept im Creis gehören

Der Vize-Landrat des Landkreises, in dem Europas größte Schweinezucht stand, sagte heute: „Dieser Brand hat gezeigt, dass das Brandschutzkonzept genau dazu geführt hat, dass es nicht zu einer Katastrophe kam.“

Vize-Landrat J. Hasselmann (CDU) ist zugleich Dezernent für Bau und Umwelt im Landkreis. Eine skandalöse Aussage. Während der Landrat bislang Mitleid mit den lebendig verbrannten und erstickten Tieren zeigte, verweist sein Vize darauf, dass nur der Brand der Biogasanlage eine Katastrophe gewesen wäre. Der Tod der über 50.000 Schweine hingegen ist für Hasselmann „keine Katastrophe“!

Im selben Interview mit dem NDR (Link in den Kommentaren) ist er nicht nur stolz darauf, dass die Biogasanlage stehen blieb, sondern auch darauf, dass die größeren Beanstandungen in der Anlage seiner Einschätzung nach beseitigt werden konnten.

Diese Anlage wies bei rund 90 % aller Kontrollen Beanstandungen auf und hätte erst gar nicht genehmigt werden dürfen! Vor Gericht konnten die Brandschutzgutacher eindeutig nachweisen, dass die Tiere im Brandfall nicht gerettet werden können. Aber laut Gutachter Baumann (Link ebenfalls in den Kommentaren) wurden ihm nicht einmal alle korrekten Unterlagen zur Verfügung gestellt. Sonst wäre sein Urteil sogar noch härter ausgefallen.

Natürlich wäre der Brand der Biogasanlage eine nochmal größere Katastrophe gewesen, eine Explosion hätte stattgefunden. Aber es wird deutlich: die Rettung der Schweine war von Anfang an nicht vorgesehen und nicht möglich. Weder bei der Planung und Genehmigung dieser Anlage, noch bei der Löschung des Brandes. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte niemand die Schweine rausgeholt. Erst die Feuerwehr holte 1.300 Tiere aus den Ställen. Wenig später brannten auch die letzten Ställe komplett ab. Die Biogasanlage zur Verwertung der Güllereste (viel zu dicht an den Ställen gebaut) blieb vom Brand verschont – darauf war der Einsatz fokussiert und daher griff das vorgesehene Brandschutzkonzept – wie der zuständige Dezernent und Vize-Landrat öffentlich und offenbar zufrieden bekundet.

Die Luft, die Felder und Gewässer rund um die Anlage waren voll mit mutmaßlich giftigen Brandresten. Wie es damit weiter geht, ist unklar.

Die 1.300 Tiere sahen für einige Stunden das erste Mal in ihrem Leben die Freiheit. Sie wurden dann abtransportiert – und sind vermutlich aufgrund ihres Kontakts mit der (verseuchten) Außenwelt schon getötet worden. Kein Gnadenhof konnte sie aufnehmen.

„Wir brauchen Klartext, es braucht mutige Entscheidungen und keine einzige weitere Ausrede!“

https://www.facebook.com/1073782919400953/videos/1358461484520561

Am 19. April diskutierte Robert Gabel mit Peter Hübner von „Metzger gegen Tiermord“ über Stallbrände, Massentierhaltung, das Versagen der Politik und die Chancen, die wir jetzt nutzen müssen. Oben ist der Livestream nachträglich anzuschauen.

Die Hölle auf Erden mussten 57.000 Tiere in Alt Tellin erleiden, als sie erstickten und verbrannten. Aber das ist nur ein Stallbrand von tausenden, die sich jedes Jahr ereignen. Fast alle sind lediglich Randnotizen in der Lokalpresse.

Schluss damit! Alt Tellin muss das Fukushima der Massentierhaltung sein. Diese Anlagen haben Brandschutzkonzepte, sie haben Tierschutzbeauftragte, sie haben staatliche Genehmigungen. Aber all das schützt die Tiere weder davor, lebendig zu verbrennen oder grausamsten Tierqualen ausgeliefert zu sein, noch können grundlegendste Gesetzestexte eingehalten werden.

Peter Hübner ist ehemaliger Metzger und weiß genau, wovon er spricht, wenn er sich gegen Tierquälerei in Aufzucht, Mast, Transport und Schlachtung ausspricht.

T-Antwort statt K-Frage!

Laschet oder Söder – für die Tiere sind beide mit Sicherheit gleich tödlich!

Und nicht nur die Schweine, die täglich gequält werden, verbrennen, ersticken, lebendig zerstückelt werden, haben nichts von dieser medial omnipräsenten K-Frage.

CDU/CSU und FDP haben sich noch nie für Tierschutz interessiert. Sie förderten stattdessen Massentierhaltung und systematisches Tierleid, wo sie nur konnten. Aber auch die anderen Parteien meinten es noch nie ernst damit, das unendliche Leiden der Tiere zu beenden oder das fatale Artensterben zu stoppen.

Mit Stand von heute sind Laschet, Scholz und Baerbock offizielle Kandidierende für das einflussreichste politische Amt in Deutschland. Weitere Nominierungen von FDP und LINKE könnten folgen.

Sie alle unterscheiden sich nur in Nuancen und lediglich darin, wie sie das existierende System der Tierqual, der Naturzerstörung, des Klimawandels, des Ökozids aufrecht erhalten wollen. An der Oberfläche wird es wohl einige Kaschierungen geben. Wer mehr von den Kandidierenden der Bundestagsparteien erwartet, macht sich selbst was vor.

Über alle Kanzler-Kandidierenden lassen sich mehr oder weniger tierfeindliche Positionen, Haltungen und Aussagen finden. So sagte Annalena Baerbock beispielsweise im Jahr 2019, dass eine Anlage mit 500 Kühen noch keine Massentierhaltung sei. Wenn es zu einer schwarz-grünen Bundesregierung des Duos Laschet-Baerbock kommt, dann steht eines fest: ehrliche Politik für die Schwächeren, die Stimmlosen und für die Zukunft unseres Planeten wird es nicht geben können.

Entscheidend ist, wie stark die Tierschutzpartei abschneidet. Denn nur Stimmen für die Tierschutzpartei sind ein klares Signal an die kommende Regierung, dass Mitgefühl für alle empfindungsfähigen Lebewesen zum zentralen Maßstab jeder Politik werden muss. Jede andere Stimme bestätigt leider nur den jetzigen Kurs, der für Leid, Qualen, Zerstörung und Risiken steht.

Lasst uns stattdessen für eine lebenswerte Zukunft, für Tierrechte, Artenvielfalt, soziale Gerechtigkeit und konsequenten Klimaschutz kämpfen! Die Bundestagswahl 2021 wird ein Richtungsentscheid dafür werden, wie wir künftig miteinander leben wollen. Und je stärker die Tierschutzpartei aus dieser Wahl hervorgeht, desto eher stimmt die Richtung!

Neuseeland verbietet Lebendexporte

Ein wichtiges Tierschutz-Signal an alle Länder geht vom Inselstaat Neuseeland aus: Tiertransporte per Schiff werden verboten!

Neuseeland besteht aus zwei großen Inseln im Pazifik und Tiertransporte gehen daher vorrangig per Schiff in alle Welt und kommen per Schiff ins Land. Nach einer Übergangphase, die leider zwei Jahre beträgt, werden diese Tiertransporte jedoch endlich verboten!

“Wir waren nicht imstande, die Sicherheit der Tiere auf hoher See zu garantieren – das ist ein inakzeptables Risiko für Neuseeland“, sagt der neuseeländische Landwirtschaftsminister zu diesem Beschluss.

Wir fordern nun die EU zum wiederholten Male auf, Tiertransporte über längere Strecken – egal, ob per Schiff oder LKW – komplett zu verbieten! Und zwar sofort, ohne Übergangsfrist.

Aktuell tagt ein Sonderausschuss zu Tiertransporten in Brüssel, bei dem leider auch die Lobbyisten der Tierqualindustrie zu Wort kommen. Aber Tilly Metz und Anja Hazekamp kämpfen an vorderster Front auf unserer Seite: auf der Seite der Tiere und für die Zukunft unseres Planeten.

Grundsätzlich muss es einen verbindlichen Ausstiegsplan aus jeglicher industriellen Tierhaltung und Tierausbeutung geben. Damit die ständigen Stallbrände, die qualvollen Tiertransporte, die Zerstörung der Regenwälder, die Gefahr von Zoonosen und Tierseuchen sowie die täglichen systematischen Tierquälereien – ob gesetzlich erlaubt oder nicht – endlich aufhören!

Stirbt ein Lebewesen, ist es eine Tragödie. Sterben tausende Tiere qualvoll, ist es nur eine Nachrichtenmeldung. Sterben und leiden jeden Tag Millionen, ist es geltendes Recht und Gesetz.

Wir waren vor Ort, wo die 57.000 Schweine starben. Sie verbrannten und erstickten, sie waren ohne Chance. Lediglich 1.300 konnten überleben und werden aktuell in eine andere Anlage des gleichen Betreibers abtransportiert. In diesem Video ist die Hölle auf Erden zu sehen – und zu hören. Schaut es euch trotzdem an und verbreitet das Wissen um dieses Grauen. Niemand soll in den nächsten Monaten und Jahren sagen können, man habe davon nichts mitbekommen!

Alt Tellin heißt der Ort, an dem seit etlichen Jahren jede Woche Mahnwachen gegen die Genehmigung und gegen jede Massentierhaltung stattfanden. Alt Tellin muss das Fukushima der Tierhaltung werden – der Beginn des Ausstiegs aus diesem verbrecherischen System!

Diese von Straathof errichtete Anlage ist als die größte Schweinezucht Europas bekannt. Eine andere Straathof-Anlage brannte vor 2 Jahren in Holland ab und dort starben 20.000 Tiere! Jeden Tag gibt es Stallbrände und andere Unfälle. Mittlerweile gibt es unzählige Aufdeckungsvideos grausamster Tierquälerei aus diesen Anlagen und aus Schlachthöfen. Diese Dimensionen von Tierqual sind systematisch und industriell angelegt. Unsere geltenden Gesetze, die gewählte Politik und unsere Behörden, aber auch die Marketinglügen, die Renditeorientierung zulasten der Ethik und die Nachfrage machen es möglich.

Schluss damit. Wir brauchen einen Politikwechsel – jetzt.

Alt Tellin muss das Fukushima der Massentierhaltung werden – der Beginn des Ausstiegs!

Die als größte Schweinezucht Europas bekannte Anlage steht in Deutschland und gehörte zum Straathof-Konzerngeflecht. Nun brennt die Anlage in Alt Tellin ab und mit ihr tausende unschuldige Lebewesen! Sie können den Flammen, der Hitze und dem Rauch nicht entrinnen und sterben in diesen Minuten qualvoll!

Der ehemalige Eigentümer Straathof hatte ein bundesweites Berufsverbot erhalten aufgrund zahlreicher krimineller Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Verkauft hatte er die Anlage deshalb zunächst an eine Bankholding und diese letztes Jahr an eine schweizerische Briefkastenfirma. Immer wieder gab es in Alt Tellin massive Skandale: so entwich einmal hochgiftige Schwefelsäure und ein anderes Mal starben über tausend Ferkel wegen defekter Belüftung.

Die Gerichtsprozesse gegen die Genehmigung der Anlage werden seit 2017 verschleppt! Hier könnte sich ein massiver Justizskandal verbergen. Denn der Brandschutz war von Anfang an mutmaßlich nicht gewährleistet und die Anlage hätte deshalb nie genehmigt werden dürfen.

Nun ist der leider erwartbare Horror eingetreten – die Anlage brennt. Wie so viele Tierhaltungsanlagen bereits zuvor! Massentierhaltung ist ein Verbrechen, weil sie systematisch so angelegt ist, dass Tiere gesetzeswidrig gequält und Risiken ausgesetzt werden.

Jede Form von Massentierhaltung muss daher sofort beendet werden! Ohne Wenn und Aber! Wir werden uns weiterhin und so stark wie nie zuvor für ein Ende jeglicher Tierquälerei einsetzen.