Massenmordfabriken sofort dicht machen!

In Birkenfeld bei Pforzheim sind rund 300 Angestellte eines Schlachthofs positiv auf den neuen Corona-Virus getestet worden. Bereits am 7. April gab es erste Hinweise, aber es wurde seither nichts dahingehend unternommen, den Betrieb zu pausieren oder zu schließen!

Während also Friseure und Kindergärten, Bibliotheken und Schulen dicht machen mussten, wird das Töten von Tieren als so wichtig angesehen, dass der Betrieb weiter laufen musste! Die Risiken der Covid-19-Erkrankung wurden also offenbar bewusst in Kauf genommen.

Dabei ist doch aber möglich, dass das Virus in den Hallen des Schlachthofs nicht verschwunden ist, sondern sich womöglich stetig weiter vermehrt. Dort, wo Blut und Tierkörper überall rumliegen, ist doch wohl eher nicht auszuschließen, dass der Ausbruch mit ein paar Krankschreibungen bewältigt worden ist!

Für Fleisch gibt es Alternativen! Niemand ist darauf wirklich angewiesen. Im Gegenteil, sollten wir endlich weg kommen von diesem absolut falschen Umgang mit den Tieren. Es werden Regenwälder zerstört, unsere Böden vergiftet, Insekten und Vögel dezimiert, Tiere gequält – für was? Für ein paar Sekunden Geschmack auf der Zunge? Dafür, dass sich Tierseuchen und zoonotische Pandemien noch besser entwickeln und verbreiten können?

Nimmt die Artenvielfalt ab, weil immer mehr Tierfutter auf ehemaligen Regenwaldgebieten angebaut wird, schwindet die Abwehrfähigkeit in der Biosphäre und Krankheiten haben leichteres Spiel. Die Massentierhaltung selbst ist ebenfalls eine tickende Zeitbombe, denn multiresistente Keime und Tierseuchen können eines Tages auch auf den Menschen überspringen!

Lernen wir aus der aktuellen Corona-Krise? Oder geht danach alles weiter wie bisher, nur mit immer höher ansteigenden Risiken für Menschen, Tiere und die gesamte Natur? Das Beispiel des Schlachthofs, der trotz SARS-Cov-2-Ausbruchs weiter betrieben wird, deutet auf eine leider düstere Zukunft…

Der Druck auf Wirtschaft und Politik muss daher steigen, damit Tierqual und Naturzerstörung aufhören – wenn schon nicht für unsere eigene Gesundheit, dann doch für qualfrei lebende Tiere, für eine intakte Natur, für einen lebenswerten Planeten!

Am Ende sind es immer die Tiere, die unendlich leiden…

Bereits 2002 wurden Marderhunde und Schleichkatzen als die entscheidenden Entstehungsorte oder Zwischenwirte des auf den Menschen übergesprungenen SARS-Virus beschrieben.

Untersuchungen werden jetzt gefordert, um endgültig zu klären, wo genau das Virus SARS-Cov-2 entstand und somit die aktuelle Corona-Krise ihren Anfang nahm.

Bislang galten eher Fledermäuse und Schuppentiere als mögliche Zwischenwirte, da die in ihnen gefundenen Corona-Viren denen beim Menschen gefundenen am ähnlichsten waren. Aber niemand untersuchte bislang Marderhunde!

Diese niedlichen Tiere lieben Gewässer und Wälder, werden aber in der Wildnis gnadenlos gejagt – und insbesondere auch in riesigen Pelzfarmen gehalten. Abermillionen Marderhunde werden in kleinsten Käfigen gehalten, wo sie sich wie verrückt im Kreis drehen aufgrund der Enge und mitunter auch lebendig gehäutet werden, wie Videoaufnahmen zeigen! Oft wird ihr Pelz in Europa als „Waschbär“ oder „Kunstpelz“ ausgewiesen.

Verbrauchertäuschung und ein riesiges Tierqual-Geschäft!

Ich fordere vollständigen Zugang zu sämtlichen denkbaren Ursprungsorten des Virus und umfassende Untersuchungen. Hierfür müssen die WHO und die EU Gelder bereit stellen und internationale Teams grenzübergreifend zusammen arbeiten! Tierversuche sollen hierbei jedoch nicht vorgenommen werden, denn es reicht, Virenproben zu entnehmen.

Es darf nicht sein, dass Orte brutalster Tierqual weitere Pandemien versursachen können, nur weil Virologen keine Möglichkeiten erhalten, die Gründe der Corona-Pandemie aufzudecken.

Fakt ist, dass der falsche Umgang des Menschen mit den Tieren dringend beendet werden muss. Das rasanteste Artensterben der Erdgeschichte muss aufgehalten werden. Die abnehmende Artenvielfalt sorgt für eine Abnahme der Widerstandsfähigkeit der Natur und somit zum Risikoanstieg von Tierseuchen und zoonotischen Pandemien. Schluss mit Ackergiften und Wilderei!

Die Massentierhaltung muss sofort beendet werden – egal, ob für Fleisch, Pelz, Leder, Eier oder Milchprodukte! Ein Umstieg auf pflanzliche Landwirtschaft muss eingeleitet und wirtschaftlich ermöglicht werden!

Der Klimawandel muss aufgehalten werden, denn auch der Temperaturanstieg und die Wetterextreme tragen zu Krankheiten bei Mensch und Tier bei, zerstören die Biosphäre massiv und verursachen gigantische ökonomische Schäden.

Die wissenschaftlichen Fakten und die gesellschftliche Debatte über die Ursachen von MERS, SARS, BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe müssen her! Die Politik muss weg von der ständigen Reaktion auf bereits eingetretene Katastrophen und hin zur schonungslosen Aufklärung über Risiken und Verursacher – so dass kommende Krisen gar nicht erst auftreten können.

Woran merkt man, dass die EU eine Wirtschaftsunion ist? Freihandel (von Wildtieren und Wildfleisch) steht über Tier- und Artenschutz und über Pandemieprävention!

In dieser Woche wurde über das europäische Corona-Maßnahmepaket abgestimmt. Nachdem Regionen wie Norditalien, Spanien schon seit vielen Wochen im katastrophalen Ausnahmezustand sind, meldet sich nun endlich auch die EU und möchte beweisen, dass sie doch nicht hilf- und ratlos ist. Aber an den Ursachen der Pandemie – dem falschen Umgang mit Tieren – will sie nichts ändern!

Ein Änderungsantrag der linken/nordisch-grünen Fraktion GUE/NGL, in der auch die Tierrechtlerin Anja Hazekamp der niederländischen Tierschutzpartei Mitglied ist, wollte den Handel von Wildtieren – sei es als Fleisch oder als exotische Tiere – endlich stoppen. Aber nur etwa ein Viertel der EU-Parlamentarier stimmte dieser so grundlegend wichtigen Maßnahme zu! Für alle im ehrlichen Tierschutz tätigen Menschen ist das ein unfassbarer Skandal – die EU hat wieder mal zugunsten der Wirtschaft den Tierschutz bekämpft und führt damit sogar das eigentliche Ziel der Verhinderung von zoonotischen Pandemien ad absurdum!

Ein Antrag der Fraktion Greens/EFA wollte in das Maßnahmepaket den notwendigen Agrarwandel verankern und nachhaltige europäische Nahrungsmittelsouveränität erreichen. Ebenfalls abgelehnt! Derzeit werden die Agrarsubventionen für die kommenden Jahre neu ausgehandelt – diese Ablehnung lässt leider erahnen, wie aussichtslos eine Reduzierung oder Abschaffung der Massentierhaltung ist. Multiresistente Keime lassen das Risiko von Erkrankungen bei Mensch und Tier drastisch ansteigen – Jahr um Jahr! Der EU-Agrarausschuss ist bekanntlich eher aufseiten der Agrarlobby und echter Tierschutz findet leider so gut wie keine Berücksichtigung dort. Das Thema ist dennoch im Maßnahmepaket floskelhaft abgehandelt. Von den 73 Maßahmepunkten behandelt genau einer den Tierschutz – es wird der „Grundsatz Eine Gesundheit“ beschworen und auf die Rolle der Lebensmittelketten hingewiesen. Alles nur Symptombekämpfung und bei der nächsten Katastrophe ist man dann wieder völlig überfordert!

Und als wäre das nicht schon beschämend genug, sollen die Kosten der Corona-Krise u.a. durch die Reduzierung des Budgets für Tierschutz und Tiergesundheit finanziert werden! Werte EU-Parlamentarier – so wird das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der europäischen Institutionen nicht gestärkt. Bei der Auswertung der aktuellen Krise wird auch diese falsche Prioritätensetzung zur Sprache kommen und spätestens bei der nächsten größeren Tierseuche oder zoonotischen Pandemie wird sich das gerächt haben.

Wir brauchen eine Politik für Menschen, Umwelt und Tiere, bei der diese drei Bereiche als stets untrennbar vereint verstanden und nicht gegeneinander ausgespielt werden!

Wussten Sie, dass es eine Hierarchie der Tiere in Zoos gibt? Einige werden im Notfall zuerst geschlachtet, andere erst später…

Eine Zoo-Direktorin aus Neumünster sagt, dass die meisten Zoos nicht darüber sprechen – aber es gibt konkrete Listen, welche Tiere zu erst geschlachtet werden sollen in unseren Zoos! Denn aufgrund der Corona-Krise fehlen Besucher und somit die Eintrittsgelder. Somit wird wieder offenbar, auf welcher Grundlage Zoos betrieben werden. Fehlen die Einnahmen, können sie sich nicht mehr tragen und die wehrlosen Tiere werden zu reinen Kostenfaktoren. Solange Geld durch die Besucher rein kam, wurde diese Grundlage, dass die Tiere mit ihrer Existenz ihre eigene Lebensversicherung darstellten, natürlich kaum problematisiert. In Krisenzeiten aber sieht dies anders aus. Zunächst fühlen sich Berichten zufolge die Tiere freier und verändern ihr Verhalten entsprechend positiv, da sie unbeobachtet sind – aber ganz schnell dreht sich das Schicksal gegen sie! Sie sind in den Zoos auf Gedeih und Verderb auf „Hilfe“ angewiesen – und nun also auf die Verfütterung ihrer Zoogenossen offenbar. Und wenn die Verfütterung abgeschlossen ist, würden gemäß der Listen vermutlich auch alle anderen Tiere getötet.

Blaumeisen brauchen ihre Hilfe!

Bitte umfangreich teilen! Aktuell sterben unzählige Blaumeisen überall. Oftmals in der Nähe von Futterstellen – daher das Füttern an diesen Orten pausieren und sofort den NABU verständigen! Der NABU ruft dazu auf, sämtliche Todesfälle zu melden, damit die Ursachen der bislang völlig rätselhaften Krankheit herausgefunden werden können. Bitte diesen Link verwenden, wenn ihr tote Blaumeisen gesehen habt: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/meisensterben.html

EU-Parlament so sozial wie noch nie!

Der Präsident des EU-Parlaments David Sassoli verkündete heute, dass ein Teil des Parlamentsgebäudes zur Unterkunft für die Obdachlosen Brüssels umfunktioniert wird!

Wer schon mal in Brüssel war, weiß, dass es leider sehr viele Obdachlose in Europas Hauptstadt gibt. Einer von ihnen „wohnt“ sogar seit vielen Jahren direkt neben dem Eingang des Parlamentsgebäudes. Niemals wurde er weiter beachtet, man hat ihn geduldet, mehr nicht.

Jetzt erkennt man die schwierige Sondersituation für die Obdachlosen. Die Parlamentskantine wird zudem 1000 Mahlzeiten für Bedürftige bereit stellen. Die Abgeordneten sind derzeit fast alle zuhause, die Mitarbeiter des Parlaments arbeiten im Home-Office. Die Umstellung der Kantine kann daher logistisch umgesetzt werden derzeit. Auch die Unterbringung der Obdachlosen ist machbar.

Dies könnte ein wichtiges Signal sein, damit weitere leerstehende Gebäude umgewidmet werden können in diesen für Obdachlose und wirtschaftlich Schwächere schweren Zeiten.

Fleisch kann gar nicht teuer genug werden, wenn es schon nicht abgeschafft wird…

Heiß diskutiert werden grad die gesellschaftlichen Lösungsmodelle zur Bewältigung der Corona-Krise und zur Prävention künftiger Pandemien und wirtschaftlicher Krisen. Für die meisten können die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung gar nicht weitgehend genug gehen. Denn es geht um Menschenleben. Und Leben darf niemals aufgerechnet werden gegen Geld.

Dennoch müssen die aktuell laufenden Maßnahmen sowie die langfristigen Folgekosten finanziert werden. Auch um die Menschen nicht in die Armut zu treiben, um soziale Gerechtigkeit aufrecht zu erhalten, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln – etwa mittels des Bedinungslosen Grundeinkommens. Es ist aber ebenso wichtig, unsere Gesellschaft grundlegend abwehrfähiger zu machen, damit kommende Krisen besser überstanden werden oder am besten gar nicht erst auftreten.

Weitestgehende Einigkeit herrscht etwa darin, dass die falsche Behandlung der Tiere der Hauptauslöser der Corona-Pandemie ist. Wir müssen also unseren Umgang mit den Tieren von Grund auf neu gestalten. Es kann nicht sein, dass in der Massentierhaltung multiresistente Keime heranwachsen, die unser aller Gesundheit demnächst bedrohen. Es darf nicht sein, dass wir Fleischessen Zeichen von Wohlstand in der ganzen Welt bewerben, um unseren Export an Fleisch und Milchpulver zu steigern, was aber letztlich nur dazu führt, dass der Hunger nach Fleisch jeglicher Art zunimmt und Tiere immer mehr nur noch als Ware gesehen werden.

Daher könnte eine wirksame Maßnahme sein, Fleisch (und alle tierlichen Produkte) künftig höher zu besteuern. Natürlich auch der Export solcher Waren – und der Transport von lebenden Tieren sollte natürlich ganz untersagt werden. Was Tiertransporte in Krisenzeiten bedeuten, sehen wir ja leider derzeit ganz besonders heftig an den Grenzen.

Eine andere Vorgehensweise wäre, die Steuern für pflanzliche Alternativen zu senken. Noch immer ist es ja absurderweise so, dass bspw. Sojamilch höher besteuert wird als Kuhmilch.

700 Millionen Euro, weil sie nicht mehr quälen und töten dürfen: Stierkämpfer sind bescheiden und zurückhaltend wie immer…

Die EU subventioniert nach wie vor Betriebe, die Tiere für den Stierkampf züchten. Nun fordern die Stierkämpfer unfassbare 700 Millionen Euro von der spanischen Regierung, weil ihre Arenen der Grausamkeiten aktuell geschlossen haben und die nach Blut lechzenden Massen den Tierquälern keine Eintrittsgelder mehr zukommen lassen.

Gerade Spanien ist am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffen, die Krankenhäuser sind in vielen Städten längst über jede Kapazität hinaus. Die wahren Helden des Landes sind die Angestellten in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Die echten Stars, die sowohl Applaus als auch endlich gerechte Entlohnung verdient haben, arbeiten derzeit Tag und Nacht, um Spanien am Laufen zu halten!

Aber die Stierkämpfer fordern Unsummen, damit sie auch in Zukunft ihre Tierquälereien betreiben können und ihr blutiges Handwerk – das seit einigen Jahren zurecht immer mehr in Verruf kommt! – nicht ausstirbt.

Krankenschwestern, Pfleger, Ärztinnen und Apotheker – sie retten derzeit Leben unter widrigsten Bedingungen. Stierkämpfer aber beenden Leben – unnötig, grausam und für niederste Unterhaltungsgelüste!

Ich hoffe, die spanische Regierung weiß um die richtigen Prioritäten. Die Ressourcen sind begrenzt und Arbeitslosigkeit ist ein schlimmes Los, das niemandem zu wünschen ist. Aber es gilt, weise, ethisch und nachhaltig zu entscheiden in diesen schwierigen Zeiten.

Und hoffentlich beendet auch die EU ganz bald ihre millionenschweren Stierkampf-Subventionen und stopt die vielen Milliarden, die immer noch in die umweltschädlichen und tierquälerischen Agrarkonzernstrukturen gehen, während die kleinteilige und ökologische Landwirtschaft massiv strukturell benachteiligt wird.